Elba: der funkelnde Edelstein des Meeres
Der Sage nach verlor Venus, die Göttin der Schönheit und der Liebe, in dem Moment, als sie aus dem Meer auftauchte, um den Horizont zu umarmen, sieben Perlen aus dem Band, das ihren weißen Hals schmückte. Diese fielen ins Meer und aus ihnen entstanden die Inseln des toskanischen Archipels: Gorgona, Capraia, Pianosa, Montecristo, Giglio und Giannutri. Die größte und schönste Perle allerdings brachte die Insel Elba hervor.
Es gibt wenige andere Urlaubsorte die eine solche Vielfalt von Angeboten auf einem so kleinen Stück Erde konzentrieren: die Unterwasserwelt - ein wahres Paradies für Taucher, die Berge mit ihren jahrhunderte alten Wäldern, die Strände und kleinen Buchten umgeben von der Mittelmeer-Macchia, die kleinen Dörfer die noch heute in einem Dornröschenschlaf schlummern.
Jeder Besucher kann hier auf dieser Insel seine ganz individuellen Ferien gestalten: den Lieblingssport ausüben, sich ganz einfach von der Sonne verwöhnen lassen oder auf Erkundung des toskanischen Archipels gehen, um Geschichte, Kultur und Gastronomie zu entdecken.
Das Interesse vieler Besucher Elbas gilt bis heute Napoleon, der von 1814 bis 1815 auf der Insel lebte. Die beiden Villen, in denen er residierte, die Villa San Martino und die Villa dei Mulini, bieten herrliche Ausblicke. Einst war es die strategische Lage, die Napoleon schätzte. In der kurzen Zeit, in der er sich auf Elba aufhielt, ist er überaus aktiv gewesen: er nahm Projekte und Reformen in Angriff, die bis zu den heutigen Tagen von Bedeutung sind. Noch jetzt zehrt die Insel von der einstigen Anwesenheit Napoleons. Ein Restaurant auf Elba lockt sogar mit dem Spruch: “Napoleon hat nie hier gegessen.” |

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