Versilia wird das Gebiet zwischen den Apuanischen Alpen und der Küste von Cinquale bis zum Lago di Massaciuccoli genannt.
Im Windschutz der Berge zieht sich ein breiter, feinsandiger Strand am Thyrrenischen Meer entlang: ein echtes Badeparadies! Man hat die Qual der Wahl zwischen den unzähligen Strandbädern mit ihren bunten Sonnenschirmen, unterschiedlichen Strukturen und Serviceleistungen mit allem Komfort; hier werden sämtliche Wünsche der Gäste erfüllt.
Forte dei Marmi bietet das ganze Jahr über alle Annehmlichkeiten für einen eleganten Urlaub, der im Zeichen erstklassiger Hotels, Restaurants, Unterhaltung und Shopping-Möglichkeiten steht. Zum Einkaufen geht man am liebsten am späten Nachmittag oder während eines angenehmen Abendspaziergangs in den Boutiquen der berühmten Modeschöpfer, die alle in dem Städtchen vertreten sind. Seit über 100 Jahren gehört Forte dei Marmi zu den bevorzugten Ferienorten der Aristokraten, Industriellen und Intellektuellen.
Viareggio ist der einzige Ort an der Versiliaküste mit Stadtcharakter: ein Hauch von Nizza in der Toskana.
Die langen Palmenreihen, die Nobelhotels im klassizistischen Stil, die endlose Kette der Caféterrassen und der Mode-Boutiquen an der Promenade vor den Badeanstalten des Strandes sind alljährlich die pittoreske Kulisse für den imposantesten und lustigsten Karnevalszug Italiens.
Pietrasanta liegt nur wenige Kilometer landeinwärts zwischen der eigentlichen Via Aurelia und den Bergen, den Alpi Apuane.
Hier trifft man heute Künstler aus aller Welt, die lernen wollen, wie man Bronze gießt, aber vor allem, die Verarbeitung des herrlichen Marmors der Apuanischen Alpen, der seinerzeit von Michelangelo so sehr geschätzt wurde. Aus diesem Marmor schaffen die Kunsthandwerker und Künstler aus Pietrasanta wahre Meisterwerke.
Von Lucca über Pisa nach Vinci
Lucca: Umgeben von einem 4 Kilometer langen Mauerring, kann die Stadt Lucca bequem an einem Tag besichtigt werden. Von der bekannten Piazza dell’Anfiteatro, dessen Häuserblock auf den Fundamenten des römischen Amphitheaters errichtet wurde, gelangt man zum Torre Guinigi und zu den zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten. Ein Bummel durch die einladenden Geschäfte rundet die Stadtbesichtigung ab.
Pisa: Nur wenige Schritte von dem weltberühmten pisaner “Platz der Wunder” entfernt, liegt die schöne Piazza dei Cavalieri, auf welcher sich der eindrucksvolle, gleichnamige Palazzo erhebt. Schleichen Sie sich in das lebendige Studentenviertel ein, so entdecken Sie vielleicht den zweiten schiefen Turm von Pisa, der sich verlassen an die Kirche San Nicola lehnt.
Montecatini: “Thermen Europas” nennt man das lebendige Städtchen Montecatini im Herzen der Toskana. Schließlich ist es das wichtigste italienische Kurzentrum und für seine Trink- und Fangokuren, die Bäderanwendungen und Inhalationen, weltweit bekannt. Mit einer Seilbahn, dem Funicolare, läßt sich Montecatini Alto erreichen, dem Montecatini Terme buchstäblich zu Füßen liegt.
Vinci: Die kleine, früh-mittelalterliche Ortschaft Vinci liegt romantisch von Olivenhainen und Weinbergen umgeben, auf einer kleinen Anhöhe zwischen Empoli und Florenz.
Das um 1100 errichtete Kastell “Guidi” beheimatet das, Leonardo da Vinci gewidmete, Museum “Leonardiano”, in dem zahlreiche, nach seinen Vorlagen gebaute Modelle, allerlei Entwürfe und kuriose Apparate sowie Skizzen und Zeichnungen sehr anschaulich ausgestellt sind und von der zeitlosen Genialität des Erfinders zeugen.
Die ansprechende Präsentation des Schaffens dieses Meisters läßt den Besuch nicht nur für Technik-Begeisterte zu einem Erlebnis werden; um den Überblick zu komplettieren, kann man zusätzlich noch das ca. 3 Km entfernt liegende Geburtshaus Da Vincis besichtigen. Aber auch ohne den omnipräsenten Leonardo lassen die engen Gassen, die gedrungenen Häuser und die charmante Landschaft einen Abstecher nach Vinci zu einem wunderschönen Ausflug werden.